Markus Eicher analysiert BVB-Kommunikation bei Sky Sport News

Cyrano-Geschäftsführer Markus Eicher hat am 1. Juni im Sky-Sport-News-Interview die kommunikativen Abläufe rund um die Trennung zwischen Borussia Dortmund und Ex-Trainer Thomas Tuchel analysiert. Was passierte da eigentlich kommunikativ? Wer hat welche Fehler gemacht?

 

Zentrale Thesen

  • Die Trennung stand auf Vereinsseite bereits vor dem viel beachteten Watzke-Interview im Vorfeld des wichtigen Spiels gegen Hoffenheim fest. Damit die negative Nachricht der Trennung nicht plötzlich kommt, hat man bereits im Voraus entschieden, sie vorzubereiten und eine Distanz zu Tuchel einzunehmen.
  • So nachvollziehbar die BVB-Kommunikation vor der eigentlichen Trennung von Trainer Tuchel war, so verheerend war der Fehler, den offenen Brief von Joachim Watzke zu veröffentlichen. Der Brief öffnet Tür und Tor für eine Diskussion, die er eigentlich beenden will, er provoziert eine Gegenreaktion und stellt die Professionalität und Loyalität des Trainers massiv in Frage. Das lässt jeden möglichen Nachfolger an einer guten Zusammenarbeit zweifeln.
  • Dass der Verein nach dem Pokalfinale der Kritik einzelner Spieler an Tuchel keinen Riegel vorgeschoben hat, ist ein weiteres negatives Signal an aktuelle Trainerkandidaten. Sie fragen sich, ob Spieler auch sie nach Belieben kritisieren dürfen, ohne dass die Vereinsführung reagiert.

 

Neben Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern vertrauen auch Bundesligavereine auf die Expertise des PR-Profis Markus Eicher – vor allem in Krisensituationen, bei Veränderungsprojekten und bei hohem internen Kommunikationsbedarf.